Mordfall Fabian (†8): Großmutter des getöteten Jungen soll aussagen
Von Christopher Hirsch
Rostock - Am Landgericht Rostock geht der Prozess um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow am Freitag (9.30 Uhr) in den mittlerweile 21. Verhandlungstag. Nach einer vierwöchigen Pause war der Prozess am Donnerstag wieder angelaufen.
Es sollen weitere Zeuginnen verhört werden, laut Mitteilung des Gerichts etwa Mitarbeiterinnen der Familienhilfe beziehungsweise des Jugendamtes sowie eine Großmutter Fabians.
Der ursprünglich geladene Großvater der Angeklagten wird laut Gericht nicht aussagen, weil er von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat.
Die Staatsanwaltschaft wirft der angeklagten 30-Jährigen vor, Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben.
Das Motiv soll demnach mit ihrer Beziehung zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende zusammenhängen. Mitterweile sind die beiden laut eigener Aussage wieder zusammen.
Titelfoto: Fotomontage: Jens Büttner/dpa, Polizeipräsidium Rostock