Tötung von Yosef (†14): Hatte der erst 12 Jahre alte Tatverdächtige noch Komplizen?

Von Volker Danisch

Dormagen - Im Fall des tödlichen Verbrechens am 14-jährigen Yosef in Dormagen gibt es keine Hinweise auf Mittäter des 12 Jahre alten Tatverdächtigen.

Kerzen, Kuscheltiere und Briefe liegen an einer Gedenkstätte für den getöteten Yosef in der Nähe des Tatortes in Dormagen.
Kerzen, Kuscheltiere und Briefe liegen an einer Gedenkstätte für den getöteten Yosef in der Nähe des Tatortes in Dormagen.  © Henning Kaiser/dpa

Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Sie warnen vor Verleumdungen.

Insbesondere in den sozialen Medien würden aktuell Diskussionen zu möglichen Mittätern geführt und Personen namentlich angeschuldigt, hieß es von den Ermittlungsbehörden. Diese Spekulationen seien haltlos.

Falsche Verdächtigungen und Verleumdungen seien Straftaten, betonte die Polizei. Strafrechtlich relevante Inhalte in den sozialen Medien werden demnach konsequent verfolgt und können juristische Folgen nach sich ziehen.

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Am Freitag hatte die Polizei bekannt gegeben, dass das Verbrechen aufgeklärt werden konnte und ein Kind den 14-Jährigen getötet haben soll. Der 12-jährige strafunmündige deutsche Junge befinde sich in der Obhut des Jugendamtes.

Die Leiche des 14-Jährigen war Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger gefunden worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass der Junge an Stich- und Schnittverletzungen starb.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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