Versuchter Mord nach Kündigung: Urteil im Rache-Prozess erwartet

Mönchengladbach - Der Prozess um einen versuchten Mord nach einer Kündigung soll am Landgericht Mönchengladbach am Donnerstag zu Ende gehen.

Der Hauptangeklagte (53) war kurz zuvor wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz entlassen worden.
Der Hauptangeklagte (53) war kurz zuvor wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz entlassen worden.  © Marius Becker/dpa

Ein angeklagter 53-Jähriger aus Hückelhoven im Kreis Heinsberg soll im Februar in dem Ort ein fahrendes Auto beschossen haben.

Laut Anklage wollte er sich damit am Fahrer des Wagens dafür rächen, dass dieser an seiner Kündigung beteiligt war.

Mitangeklagt ist ein 32-jähriger Mann aus einem Nachbarort. Er hat im Prozess gestanden, gemeinsam mit dem älteren Freund und Kollegen die Waffe besorgt zu haben. Dann habe er den 53-Jährigen zum Tatort gefahren.

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Der Hauptangeklagte war kurz zuvor wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz entlassen worden. Er hat jede Tatbeteiligung bestritten.

Bei einer Verurteilung muss der 53-Jährige mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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