47-Jähriger liegt nach Verhaftung tot in Zelle: Daran starb er wohl

Hagen - Polizisten haben vergangenen Freitagabend einen 47-Jährigen in Hagen verhaftet. Nur Stunden später lag der Mann regungslos in seiner Zelle. Nun wurde er obduziert.

Laut Polizei gebe es im Fall des toten 47-Jährigen keine Hinweise auf Fremdverschulden oder Gewalteinwirkung. (Symbolbild)
Laut Polizei gebe es im Fall des toten 47-Jährigen keine Hinweise auf Fremdverschulden oder Gewalteinwirkung. (Symbolbild)  © Norbert Neumann

Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei Wuppertal am Dienstag mitteilten, fand am gestrigen Montagnachmittag die Obduktion des Toten statt.

Laut der Mitteilung ergeben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder Gewalteinwirkung. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung konnten erste Anzeichen einer Vergiftung festgestellt werden.

Das endgültige Ergebnis des toxikologischen Berichts soll aber erst in den kommenden Wochen vorliegen.

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Polizeibeamte kontrollierten den 47-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl vorlag, am Freitagabend gegen 22 Uhr im Bereich der Tuchmacherstraße. Der Mann wurde schließlich verhaftet und anschließend in Polizeigewahrsam gebracht.

Dort starb er in der Nacht, diensthabende Beamte fanden den Mann bewusstlos in seiner Zelle. Trotz Reanimationsmaßnahmen konnte er nicht gerettet werden.

Die Ermittlungen laufen.

Titelfoto: Norbert Neumann

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