Auf der A3: Zoll zieht Lkw aus dem Verkehr und macht Riesenfund

Köln - Dem Hauptzollamt Köln ist auf der A3 in Richtung Frankfurt ein beachtlicher Fang ins Netz gegangen.

Ganze 135 Kartons waren in dem Lastwagen gestapelt.
Ganze 135 Kartons waren in dem Lastwagen gestapelt.  © Hauptzollamt Köln

Demnach habe man einen bulgarischen Lkw auf dem Weg aus den Niederlanden in den Großraum Nürnberg aus dem Verkehr gezogen. Dabei fand man auf 135 Kartons verteilt 27.000 E-Zigaretten gefüllt mit Liquid.

"Allesamt ohne Steuerbanderole. Der Steuerschaden liegt bei 108.000 Euro", wie Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln erklärt und führt weiter aus: "Gegen den 26-jährigen bulgarischen Fahrer wurde noch vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet."

Doch das war nicht der einzige Fund, den man machen konnte. Denn "auch ein 34-jähriger deutscher Inhaber eines Kiosks in Köln-Rath/Heumar, ist nun Beschuldigter in einem Steuerstrafverfahren."

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Zwar konnte man im Verkaufsraum des Büdchens noch keine Entdeckung machen, doch der Lagerraum des Kiosks hatte es in sich. Denn dort fand man 1.400 unversteuerte E-Liquids. In Summe mehr als 120 Liter und einem Steuerschaden von rund 24.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen führt ab jetzt das Zollfahndungsamt Essen.

Titelfoto: Hauptzollamt Köln

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