Blumenverkäuferin ermordet? Deshalb hält die Polizei ihre Todesursache geheim

Lichtenfels - Nach dem gewaltsamen Tod einer Mitarbeiterin eines Lichtenfelser Blumenladens war zu Wochenbeginn noch kein Täter ermittelt.

Ein Kriminaltechniker arbeitet am Tatort in der Lichtenfelser Innenstadt.
Ein Kriminaltechniker arbeitet am Tatort in der Lichtenfelser Innenstadt.  © vifogra

Die Obduktion der Frau sei inzwischen abgeschlossen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Bayreuth. Das Ergebnis wurde aber nicht veröffentlicht, da es sich um Täterwissen handele.

Am Freitagabend hatten Spaziergänger die tote 50-Jährige in dem Blumenladen in der Lichtenfelser Innenstadt entdeckt. Der oder die Täter seien unbekannt, hieß es am Wochenende.

Auch am Montag äußerte sich die Polizei nicht zu den Hintergründen der Tat. Es gebe weitere Suchmaßnahmen, sagte die Sprecherin. Es werde mit "großem Personalaufwand" ermittelt - und zwar in alle Richtungen. Die Coburger Kripo hatte am Wochenende die Sonderkommission "Blume" eingerichtet. Die Polizei hofft weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Die Passanten hatten am Freitag bemerkt, dass gegen 21 Uhr - etwa drei Stunden nach Ladenschluss - im Außenbereich des Geschäftes noch alles aufgebaut und die Eingangstür unverschlossen war.

Deswegen schauten sie nach und fanden das Opfer auf dem Boden.

Polizei sucht weiter wichtigen Zeugen vom Tatort in Lichtenfels

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Blumengeschäft in Lichtenfels gemacht haben, sollen sich bei der Polizei melden.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Blumengeschäft in Lichtenfels gemacht haben, sollen sich bei der Polizei melden.  © vifogra

Die zwischenzeitlich gesuchten Frauen, die kurz vor 18 Uhr am Tattag das Blumengeschäft in der Bamberger Straße betreten haben, haben sich bei der Polizei gemeldet.

Weiterhin sucht die Polizei einen Mann, der sich im Bereich des Blumenladens aufgehalten hat und als Zeuge infrage kommt. Er wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • südländisches Aussehen
  • circa 20 bis 40 Jahre alt
  • circa 1,70 bis 1,80 Meter groß
  • vermutlich bekleidet mit einer olivfarbenen Jacke und einer schwarzen medizinischen Schutzmaske
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Wer Angaben zum Gesuchten machen kann oder etwas Verdächtiges im Umfeld des Blumengeschäftes bemerkt hat, soll sich bei der Polizei melden. Ein Hinweistelefon wurde unter 0921/506-1414 eingerichtet.

Bild- oder Videomaterial zur Tat kann an die E-Mail-Adresse soko-blume@polizei.bayern.de gesendet werden.

Titelfoto: vifogra

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