Brutaler Streit in Remscheid: Schwerverletzter muss in Klinik geflogen werden

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Von Jennifer Brückner und Frank Christiansen

Remscheid – Ein 26 Jahre alter Mann ist in Remscheid durch einen Stich - vermutlich mit einem Messer - lebensgefährlich verletzt worden.

Die Kriminalpolizei sicherte die Spuren am Tatort an der Menninghauser Straße in Remscheid.
Die Kriminalpolizei sicherte die Spuren am Tatort an der Menninghauser Straße in Remscheid.  © Tim Oelbermann

Der Mann sei per Hubschrauber zu einer Spezialklinik nach Bochum geflogen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am späten Sonntagabend auf offener Straße zu einem privaten, familiären Streit zwischen dem 26-Jährigen und zwei 24 und 53 Jahre alten Männern, zu dem noch weitere Menschen hinzukamen. 

Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der 26-Jährige dann die lebensgefährliche Verletzung durch einen tiefen Stich in den Oberkörper erlitten.

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Wer aus der größeren Gruppe am Tatort zugestochen hat, war zunächst unklar. So werde auch geprüft, ob eine 24-jährige Frau an der Tat beteiligt war. 

Die Polizei stellte ein Messer sicher, bei dem es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Es soll nun genauer untersucht werden. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Dem Opfer ging es am Montag besser, sein Zustand sei stabil, der 26-Jährige sei außer Lebensgefahr, sagte der zuständige Staatsanwalt. Die Ermittler suchen Zeugen und Hinweisgeber.

Erstmeldung am 8. Juni um 7.02 Uhr, Update um 14.03 Uhr.

Titelfoto: Tim Oelbermann

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