Elfjähriger stürzt von Seilrutsche: Das passiert nach dem Horror-Unfall in Pullman City

Hasselfelde (Oberharz am Brocken) - Nachdem im Mai dieses Jahres ein Elfjähriger bei einem Unfall in der Westernstadt Pullman City in Hasselfelde (Harz) schwer verletzt worden ist, sind die strafrechtlichen Ermittlungen beendet. Müssen die Verantwortlichen nun mit Konsequenzen rechnen?

Die Westernstadt hatte nach dem Unfall angekündigt, die Seilrutsche abzubauen. (Archivfoto)  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Laut Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck von der Staatsanwaltschaft Halberstadt wurde das Verfahren vor wenigen Tagen eingestellt. Für die Betreiber der Westernstadt hat der Vorfall somit vorerst keine strafrechtlichen Folgen.

Die Familie des betroffenen Kindes kann dennoch weitere rechtliche Schritte einleiten.

Am Pfingstsonntag war der Elfjährige bei der Nutzung einer Seilrutsche verunglückt. Das Tragseil war plötzlich gerissen, woraufhin der Junge zu Boden stürzte und mit dem Kopf aufschlug.

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Hierbei erlitt das Kind ein Schädel-Hirn-Trauma und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik gebracht werden. Was genau zum Reißen des Tragseils geführt hatte, konnte bislang nicht geklärt werden.

Auch das Landesamt für Verbraucherschutz beschäftigte sich mit dem Vorfall. Ein Einschreiten der Behörde sei laut Bericht der "Volksstimme" jedoch nicht erforderlich gewesen. Bei der betroffenen Anlage handelte es sich demnach nicht um eine handelsübliche Seilrutsche, sondern um eine speziell für die Westernstadt angefertigte Konstruktion.

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Nach dem Unfall hatten Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Pullman City hatte nach dem Unfall angekündigt, die Seilrutsche dauerhaft abzubauen. Vorerst wurde sie abgesperrt.

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