Schönheide/Fulkum - Grausiger Fund im Vorgarten! Am 7. April dieses Jahres fand die Polizei in einem Vorgarten im Dörfchen Fulkum in Ostfriesland die vergrabene Leiche eines vermissten Lüdenscheiders (†59).
Seitdem wird gegen eine Frau (60) und ihre beiden Söhne (34, 31) ermittelt. Der Jüngere steht unter Mordverdacht. Doch nun kam heraus, dass er auch für einen Brand in Sachsen verantwortlich sein soll.
Schon seit dem 31. Januar 2024 war der Lüdenscheider verschwunden. Er hatte angegeben, Freunde in Holtgast, zu der die Gemeinde Fulkum gehört, besucht zu haben. Seine Gastgeber wiederum meinten, ihn zum Hamburger Flughafen gebracht zu haben. Offenbar eine Lüge.
Ermittler gehen davon aus, dass der Lüdenscheider als gesetzlicher Betreuer des Bruders des Mordverdächtigen mehrere Tausend Euro veruntreut haben soll. Bei diesem handelt es sich um einen dienstunfähigen Polizisten.
Der Lüdenscheider verstarb an massiver Gewalteinwirkung auf den Kopf.
Wohnhaus an Neujahr 2025 angezündet
Nach Monaten kam nun heraus, dass der Mordverdächtige nach der Tat wohl weitere Straftaten beging: "Bei der Auswertung der Beweise ergab sich der Verdacht der besonders schweren Brandstiftung", sagt Staatsanwältin Anna Hoormann (31) gegenüber TAG24.
"Es wurde am 1. Januar 2025 ein Wohnhaus angezündet, das sich in seinem Besitz befand." Offenbar ging es um Versicherungsbetrug.
Tatsächlich wurde bereits im Jahr 2022 mehrfach versucht, das leerstehende Zweifamilienhaus in der Brückenstraße in Schönheide für knapp 90.000 Euro zu verkaufen.
Die Ermittlungen dauern an.