Hagenwerder - Beamte kontrollierten in der Nacht zu Donnerstag einen aus Polen kommenden Transporter. Darin entdeckten sie einen reingequetschten Muldenkipper, der dem Besitzer noch ordentlich Kopfschmerzen bereiten dürfte.
Gegen 0.30 Uhr wurden die Polizisten am Grenzübergang Hagenwerder auf den Kleintransporter aufmerksam. Um sicherzugehen, dass dieser nicht zur Einschleusung genutzt wird, zogen sie das Fahrzeug zur Kontrolle heraus.
Als sie einen Blick in den Laderaum warfen, staunten sie nicht schlecht. Darin befand sich ein Muldenkipper, der mit Ach und Krach hineinpasste.
Als der 40-jährige Fahrer nach der Herkunft der Maschine gefragt wurde, erklärte er, diese für 13.500 Euro in Polen gekauft zu haben. Als Beweis zeigte er den Beamten den Kaufbeleg und andere Nachweise auf seinem Handy.
Der Pole gab zudem an, dass der Muldenkipper auf einer Baustelle in Deutschland zum Einsatz kommen sollte.
Muldenkipper Anfang Mai in Dänemark geklaut
Eine Überprüfung im Fahndungssystem zeigte allerdings, dass die Maschine der Firma WEIDEMANN am 8. Mai in Dänemark gestohlen wurde. Auch die dänischen Kollegen bestätigten dies auf Nachfrage.
Der 40-Jährige reagierte überrascht und beteuerte, von dem Diebstahl nichts gewusst zu haben. Die Polizei ermittelt nun, ob er den Muldenkipper tatsächlich gutgläubig gekauft hatte oder sich einfach nur ahnungslos gab. Die Maschine wurde anschließend konfisziert.