Geldautomat gesprengt und Fluchtwagen verbrannt! Polizei sucht Zeugen

Klipphausen - Am Freitagmorgen, kurz nach 3 Uhr, ertönte ein lauter Knall am Nachthimmel in Sachsdorf, Klipphausen.

Der Automat wurde durch die Explosion völlig zerstört. 31 Kameraden der Feuerwehr seien angerückt, um den folglich entstandenen Brand zu löschen.
Der Automat wurde durch die Explosion völlig zerstört. 31 Kameraden der Feuerwehr seien angerückt, um den folglich entstandenen Brand zu löschen.  © Roland Halkasch

Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage bestätigte, explodierte aus bisher ungeklärter Ursache ein Geldautomat auf der Hühndorfer Straße.

Dabei handelte es sich um den Bankomat der Sparkassen-SB-Stelle Klipphausen.

Ersten Informationen zufolge musste die Feuerwehr mit 31 Kameraden anrücken, um den folglich entstandenen Brand an der völlig zerstörten Maschine zu löschen.

Bisher ist noch unklar, wie es der oder die Täter schafften, den Automaten zur Explosion zu bringen und ob Geld entwendet wurde. Zumindest flogen Dutzende Scheine durch die Luft, wie Fotos vom Tatort zeigen.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Bisher ist unklar, ob Geld entwendet wurde.
Bisher ist unklar, ob Geld entwendet wurde.  © xcitepress

Update, 9. April, 10.10 Uhr: Ausgebranntes Auto auf A14

Gegen 3.40 Uhr brannte auf der A14 ein Kombi aus – die Polizei geht von einem Zusammenhang zum zerstörten Geldautomaten in Klipphausen aus.
Gegen 3.40 Uhr brannte auf der A14 ein Kombi aus – die Polizei geht von einem Zusammenhang zum zerstörten Geldautomaten in Klipphausen aus.  © Roland Halkasch

Gegen 3.40 Uhr brannte auf der A14 zwischen den Autobahnauffahrten Nossen-Ost und Nossen-Nord ein Auto aus.

Der Kombi soll lichterloh in Flammen gestanden haben, als die Freiwillige Feuerwehr Nossen eintraf.

Vom Fahrer fehlte indes jede Spur.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Wagen und dem explodierten Geldautomaten in Klipphausen geben könnte.

Möglicherweise handelt es sich bei dem vollständig zerstörten Fahrzeug um den Fluchtwagen der Automatensprenger.

Update, 9. April, 13.43 Uhr: Polizei bestätigt Fluchtauto und sucht Zeugen

Wie die Polizei nun bestätigte, handelte es sich bei dem ausgebrannten Auto auf der A14 tatsächlich um den Fluchtwagen.

In diesem Audi RS 6 Avant flüchteten die Täter mit einer unbekannten Menge Bargeld in Richtung Leipzig, nachdem sie bisherigen Ermittlungen zufolge Gas in den Klipphausener Geldautomaten geleitet und diesen daraufhin angezündet hatten.

Kurz nach dem Dreieck Nossen ließen sie den Wagen auf der A14 zurück, welcher kurz darauf von Polizeibeamten ausgebrannt aufgefunden wurde.

Derzeit ist noch unklar, ob es sich hierbei um ein gestohlenes Fahrzeug handelt.

Polizisten bei der Durchsuchung in Nossen-Starbach.
Polizisten bei der Durchsuchung in Nossen-Starbach.  © Tino Plunert

Aufgrund eines Zeugenhinweises durchsuchte die Polizei daraufhin einen verwahrlosten Dreiseitenhof im Nossener Ortsteil Starbach. Bisher konnten die Täter jedoch nicht ausfindig gemacht werden und die Fahndung dauert an.

Nun bittet die Polizei um Hinweise zur Straftat und dem Fluchtfahrzeug. Wer etwas gesehen oder gehört hat, meldet sich bitte bei der Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351/4832233.

Titelfoto: Bildmontage: Roland Halkasch (2)

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