Getarnt hinter Doppelwand: Zoll hebt Drogendepot aus und stellt 636 Kilo Kokain sicher

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Von Carsten Linnhoff

Wuppertal/München - Mit dem Fund von 636 Kilogramm Kokain in Nordrhein-Westfalen ist Ermittlungsbehörden in Bayern ein großer Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenbande gelungen.

Bei dem Großeinsatz in Wuppertal im April stellten die Ermittler auch mehrere scharfe Schusswaffen sicher. (Symbolbild)
Bei dem Großeinsatz in Wuppertal im April stellten die Ermittler auch mehrere scharfe Schusswaffen sicher. (Symbolbild)  © Christoph Reichwein/dpa

Ausgelöst durch einen Drogenfund im Mai 2025 in einem Auto auf der A8 im Landkreis Rosenheim führten Ermittlungen zu einer Gewerbeimmobilie nach Wuppertal.

Das teilten das Zollfahndungsamt München und die Staatsanwaltschaft Traunstein gemeinsam mit.

In NRW nahmen die Beamten Mitte April 2026 bei einem Großeinsatz einen 50-Jährigen fest. Die 636 Kilogramm Drogen lagerten getarnt hinter einer Doppelwand. Ebenfalls sichergestellt wurden scharfe Schusswaffen.

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Insgesamt vollstreckten die Behörden neun Durchsuchungsbeschlüsse und nahmen zwei weitere Männer im Alter von 33 und 39 Jahren fest. Die drei sitzen laut Mitteilung in U-Haft.

Dem 50-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vor, bandenmäßig Drogen nach Deutschland geschmuggelt und damit gehandelt zu haben.

Mit speziell dafür präparierten Fahrzeugen mit professionellen Verstecken sollen die Männer das Kokain nach Deutschland gebracht haben.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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