Großer Polizei-Schlag gegen Kinderpornografie in Unterfranken

Aschaffenburg - Mit einem groß angelegten Schlag ist die Polizei in Unterfranken gegen Kinder- und Jugendpornografie vorgegangen - die Beamten durchsuchten Räume in den Landkreisen Miltenberg und Aschaffenburg.

Die Polizei ging mit groß angelegten Durchsuchungsaktionen gegen insgesamt sieben Beschuldigte vor. (Symbolbild)
Die Polizei ging mit groß angelegten Durchsuchungsaktionen gegen insgesamt sieben Beschuldigte vor. (Symbolbild)  © Montage: Henning Kaiser/dpa, Sebastian Gollnow/dpa, Andreas Arnold/dpa

Die Polizeiaktion fand bereits am zurückliegenden Mittwoch statt, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am heutigen Freitagmorgen mitteilte.

Demnach richtete sich der Polizeischlag gegen insgesamt sieben beschuldigte Männer im Alter zwischen 24 und 50 Jahren.

"In den Wohnungen der Beschuldigten stellten Ermittler umfangreiches Beweismaterial in Form von elektronischen Geräten und Speichermedien sicher", erklärte ein Sprecher. Diese Beweisstücke würden nun von IT-Forensikern ausgelesen und ausgewertet.

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Bei einer der Durchsuchungen stellten die Beamten demnach auch "diverse Waffen und Munition" sicher.

Dieser Fund stellt die Ermittler offenbar noch vor ein Rätsel, die "rechtliche Einordnung dieser Gegenstände" stehe noch aus.

Starker Anstieg von Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie in Unterfranken

Hintergrund der Aktion war der starke Anstieg von Straftaten im Zusammenhang mit Pornografie und speziell mit Kinderpornografie in Unterfranken in den zurückliegenden Jahren.

So seien im Jahr 2021 635 Fälle dokumentiert worden, ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Ermittlungen gegen die sieben Beschuldigten aus Unterfranken dauern an.

Titelfoto: Montage: Henning Kaiser/dpa, Sebastian Gollnow/dpa, Andreas Arnold/dpa

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