Füssen - Im schwäbischen Landkreis Ostallgäu haben Einsatzkräfte am Freitagabend bei einer Großkontrolle auf der A7 zahlreiche Verstöße festgestellt.
Wie die Polizei am Samstag mitteilte, fand die Kontrolle vor dem Grenztunnel in Richtung Österreich statt.
Mehr als 190 Fahrzeuge und über 260 Personen wurden dabei überprüft. Im Fokus standen unter anderem die Fahrtüchtigkeit der Fahrer, die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung bei Kleintransportern.
Bei fünf Fahrzeugführern schlugen Drogenschnelltests positiv an. Die Polizei ordnete Blutentnahmen an und untersagte ihnen die Weiterfahrt.
Zudem nahmen die Beamten drei Anzeigen wegen der versuchten Ausfuhr von Betäubungsmitteln und zwei Anzeigen wegen unerlaubten Aufenthalts auf.
Auch drei Verstöße gegen das Waffenrecht wurden festgestellt. Dabei ging es unter anderem um das Mitführen von Einhandmessern.
Manipulierte Abgasanlage am Lieferwagen
Bei den kontrollierten Lieferwagen stießen die Beamten außerdem auf eine manipulierte Abgasanlage sowie mehrere erhebliche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten.
"Einen Fahrer sowie dessen polnische Spedition erwartet für die fahrpersonalrechtlichen Verstöße ein Bußgeld von insgesamt rund 12.000 Euro", teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mit.
Daneben ahndeten die Einsatzkräfte mehrere weitere Verkehrsverstöße, darunter eine mangelhafte Sicherung von Kindern.