Hyundai-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd über mehrere Dörfer! Polizei sucht Zeugen

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Bad Düben - Wilde Verfolgungsjagd im Landkreis Nordsachsen! Bei Wellaune soll ein 55-Jähriger am Samstag versucht haben, über mehrere Dörfer vor der Polizei zu flüchten. Der Deutsche konnte schließlich in einem Waldstück gestellt werden. Nun sucht die Polizei Zeugen der Jagd.

Die Verfolgungsjagd verlief über mehrere Dörfer, Feldwege und Bundesstraßen, bevor die Polizei den 55-Jährigen in einem Waldstück stellte. (Symbolfoto)
Die Verfolgungsjagd verlief über mehrere Dörfer, Feldwege und Bundesstraßen, bevor die Polizei den 55-Jährigen in einem Waldstück stellte. (Symbolfoto)  © chris77ho/123RF

Der Mann war den Beamten auf der B2 in Richtung Wellaune aufgefallen, als sie bemerkten, wie er am Steuer seines Hyundai am Handy hantierte.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Dabei sei der 55-Jährige in Wellaune in die Dorfstraße und von dort auf einen unbefestigten Weg Richtung Naschkau ausgewichen.

Über einen Feldweg sei es mit deutlich überhöhten Tempo in Richtung Schnaditz weitergegangen, wo zwei Fußgängerinnen dem Hyundai ausweichen mussten. Anschließend sei der Mann erneut durch Wellaune und von dort über die B2 in Richtung Delitzsch gefahren.

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Der Flüchtige sei auf die B183a gebogen, wo er mehrere Fahrzeuge überholt habe, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. Die Fahrzeuge hätten dadurch ausweichen oder stark abbremsen müssen. Zu einem Unfall sei es jedoch nicht gekommen.

Die Verfolgungsjagd endete schließlich in einem Waldstück bei Sausedlitz. Nachdem die Beamten den Hyundai kurzzeitig verloren hatten, konnten sie ihn durch Zeugenhinweise nahe des Gebiets ausfindig machen. Den Fahrer stellten sie in dem Wald, wo er sich hinter einem Gebüsch versteckt haben soll.

Polizei bittet Betroffene, sich zu melden

Alkohol- und Drogentests fielen bei dem 55-Jährigen negativ aus. Jedoch stellte sich heraus, dass der Mann nicht über einen gültigen Fahrausweis verfügte. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Gleichzeitig räumte die Polizei ein, dass bislang nicht alle Personen ausfindig gemacht werden konnten, die von der Verfolgungsjagd betroffen waren.

Die Behörde bittet deshalb Zeugen, die Beobachtungen zum Tathergang gemacht haben, oder dem Fahrzeug ausweichen mussten, sich bei der Polizei des Reviers Eilenburg unter der Telefonnummer 03423/664100 zu melden.

Titelfoto: chris77ho/123RF

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