Jugendlicher rastet in Berliner S-Bahn aus: Polizei findet später bei ihm zu Hause Waffen

Von Lilli Förter

Berlin - Nachdem ein 17-Jähriger in einer Berliner S-Bahn randaliert hatte, nahm die Polizei den Jugendlichen fest – später entdeckten Beamte in seiner Wohnung mehrere Waffen.

Die Polizei Berlin nahm den Jugendlichen fest und durchsuchte sein Handy. (Symbolfoto)  © Bildmontage: Paul Zinken/dpa, Marijan Murat/dpa

Am Montagabend soll der Jugendliche in einem S-Bahn-Waggon der Linie S3 zwischen Wilhelmshagen und Rahnsdorf Sitze mit einem Stift und mit Aufklebern eines Fußballvereins beschmiert haben.

Als ein anderer Fahrgast ihn dazu aufforderte, aufzuhören, schlug der 17-Jährige dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Kurz darauf nahm die Polizei ihn und weitere Personen am S-Bahnhof Rahnsdorf vorläufig fest.

Die Polizei durchsuchte das Handy des Jugendlichen und fand Bilder und Videos, die auf den illegalen Waffenbesitz hindeuteten.

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In der Wohnung des Jugendlichen stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe, ein Luftdruckgewehr sowie ein Messer, Pyrotechnik und Pfefferspray sicher, wie die Polizei mitteilte.

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Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Körperverletzung, Unterschlagung sowie der Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen, der inzwischen seinen Erziehungsberechtigten übergeben wurde.

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