Mann holt Koks aus Berlin - Freundin und zwei Kinder mit im Auto

Leipzig/Berlin - Am Mittwoch endete der Ausflug einer vierköpfigen Familie für den 35 Jahre alten Vater in Untersuchungshaft, nachdem ihn die Polizei mit einer größeren Menge Kokain gestellt hatte.

Die Polizei zog den Mann zur Kontrolle heraus. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa

Wie die Polizei Leipzig mitteilte, hätte die Behörde erfahren, dass der bereits für den Handel mit Betäubungsmitteln bekannte Mann vorhabe, von Leipzig nach Berlin zu fahren, um weitere Drogen abzuholen.

Diese Information machten sich die Beamten zunutze und unterzogen den Verdächtigen bei seiner Rückfahrt auf einem Rastplatz einer Kontrolle. Dabei stellten sie fest, dass der Drogendealer in Berlin tatsächlich ganze 1,73 Kilogramm Kokain besorgt hatte.

Zu ihrer Überraschung hatte der Mann das allerdings nicht allein erledigt, denn auch seine 28 Jahre alte Freundin sowie ihre beiden Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren befanden sich mit in dem Auto.

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"Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde zunächst das Auto, in dem man die Tüte mit Kokain fand, und anschließend die Wohnung des 35-Jährigen durchsucht", schilderte Polizeisprecher Moritz Peters.

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Mann landet nach Durchsuchung in Haft

In dem Auto fand man ganze 1,73 Kilogramm Kokain. (Symbolbild)  © 123rf/ximagination

Daraufhin stellte die Polizei das Auto sicher. Während man die Frau und die Kinder zurück nach Leipzig brachte, wurde der Vater festgenommen und schließlich ins Polizeigewahrsam verbracht.

Im Zuge der Wohnungsdurchsuchung fand man eine weitere geringe Menge an Betäubungsmitteln sowie eine Feinwaage.

Am gestrigen Donnerstag wurde wegen des Tatverdachts des unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln ein Haftbefehl gegen den Mann erlassen, weshalb er sich nun in Untersuchungshaft befinde.

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Die Ermittlungen würden derzeit andauern, so Peters.

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