Messer an der Kehle: Polizei stoppt Frau, Beamte müssen Taser nutzen

Berlin - Bei einem dramatischen Polizeieinsatz am späten Samstagvormittag in Berlin-Moabit stoppte die Polizei eine akut selbstgefährdete Frau mit einem Taser. Die 30-Jährige hatte sich zuvor mit einem Messer selbst verletzt.

Die Einsatzkräfte setzten einen Taser ein, um die Situation aus der Distanz zu kontrollieren. (Symbolbild)
Die Einsatzkräfte setzten einen Taser ein, um die Situation aus der Distanz zu kontrollieren. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Gegen 11.30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Beamten in den Hilda-Geiringer-Weg. Die Frau hatte sich bereits eine blutende Schnittwunde am Handgelenk zugefügt.

Als die Polizei eintraf, hielt sie das Messer plötzlich an ihre Kehle und äußerte Hinweise auf eine suizidale Absicht.

Zunächst versuchten die Beamten, die Lage mit Worten zu beruhigen. Die Frau senkte daraufhin das Messer – jedoch blieb eine akute Gefahr bestehen.

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Da sie die Waffe weiterhin in der Hand hielt und das Risiko einer erneuten Selbstverletzung als hoch eingeschätzt wurde, entschieden sich die Einsatzkräfte für den Einsatz eines Tasers. Die Frau ging daraufhin zu Boden.

Ein Rettungssanitäter übernahm sofort die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde die 30-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Dort befand sie sich bereits zuvor wegen auffälligen Verhaltens in psychiatrischer Behandlung.

Bei Suizidgedanken ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 erreichbar.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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