Vorsicht vor Fake-Polizisten: Hier wollen Euch Kriminelle derzeit abzocken!

Nürtingen/Konstanz - In Nürtingen und Konstanz warnt die Polizei vor Telefonbetrügern!

Die Kriminellen geben sich als Polizisten aus, um an Euer Geld zu gelangen. (Symbolbild)
Die Kriminellen geben sich als Polizisten aus, um an Euer Geld zu gelangen. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Wie es in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag heißt, rollt zur Stunde eine Welle von betrügerischen Telefonanrufen über Nürtingen hinweg. 

Die Kriminellen geben sich als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus, erkundigen sich nach Geld und Wertsachen, welche bei Euch zu Hause oder bei der Bank angeblich nicht mehr sicher sind und drängen Euch dazu, diese zur Verwahrung an die Polizei zu übergeben. 

Die Polizei rät: Schützt Euch, indem Ihr sofort auflegt, wenn Ihr einen Anruf dieser Art von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhaltet!

Geht nicht auf das Gespräch ein. "Es handelt sich um einen Anruf von Kriminellen!", betonen die Beamten.

Die echte Polizei fragt Euch niemals nach Geld oder Wertsachen und würde diese auch niemals in Verwahrung nehmen.

Auch Schockanrufe in Konstanz

Auch aus Konstanz wurden Anrufe von Fake-Beamten bekannt. "Eine Vielzahl von im Stadtgebiet wohnhaften Bürgern meldete sich am heutigen Dienstag ab der Mittagszeit bei der Polizei und teilte mit, durch angebliche Polizeibeamte angerufen worden zu sein", heißt es in einer Mitteilung. 

Die falschen Polizeibeamten versuchten mit ihren Anrufen psychischen Druck aufzubauen und übermittelten die Nachricht, nahe Angehörige wie Söhne, Töchter oder Enkel hätten am Urlaubsort einen schweren Unfall verschuldet und bräuchten in diesem Zusammenhang eine hohe Geldsumme im fünfstelligen Bereich.

Etwa, um Behandlungskosten zu begleichen oder zur Abwendung von Festnahme oder Untersuchungshaft. 

Die betroffenen Bürger ließen sich jedoch nicht täuschen und wandten sich teilweise stark verunsichert über die Notrufnummer oder über die Amtsleitung an das Polizeipräsidium Konstanz. 

Ein Schadensfall wurde dem Polizeipräsidium Konstanz bislang nicht mitgeteilt. Nun laufen mehrere Ermittlungsverfahren wegen versuchten Bandenbetrugs.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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