Rassistisch beleidigt und attackiert: Schwarzfahrer will Opfer Zigarette ins Auge drücken

Donauwörth - Am Montagmorgen kam es am Bahnhof Donauwörth zu einem Zwischenfall: Ein Mann bedrohte plötzlich einen Reisenden mit einer glühenden Zigarette und äußerte sich anschließend auch noch rassistisch gegenüber seinem Opfer.

Der Mann wollte sein Gegenüber mit einer Zigarette verletzen. (Symbolfoto)  © Finn Winkler/dpa

Der 55-jährige Deutsche war bei einer Ticketkontrolle ohne Fahrschein erwischt worden, so die Polizei.

Statt die Situation zu klären, bedrohte er den Zugbegleiter mit Gesten. Der Mann musste daraufhin am Bahnhof Donauwörth aussteigen.

Am Bahnsteig eskalierte die Lage: Der 55-Jährige trat einem vorbeigehenden 44-jährigen Reisenden gegen das Schienbein und versuchte, ihm eine noch glühende Zigarette ins Auge zu drücken. Zudem beleidigte er ihn rassistisch. Ein anderer Fahrgast griff ein und verhinderte Schlimmeres.

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Die Bundespolizei wurde alarmiert und kontrollierte den Mann. Dabei stellten die Beamten ein Smartphone sicher, das als gestohlen gemeldet war.

Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 55-Jährige zunächst gehen.

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Er ist allerdings bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten und eines sexuellen Übergriffs aufgefallen. Jetzt wird unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung gegen ihn ermittelt.

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