Teenie (13) bewusstlos gewürgt: Jetzt warnt Polizei vor "Blackout Challenge"

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Von Jonas-Erik Schmidt, Maurice Hossinger

Aachen - Jetzt warnt sogar die Polizei! Im Internet kursiert aktuell eine lebensgefährliche Mutprobe: Die "Blackout Challenge".

Im Falle der verletzten 13-Jährigen ermittelt inzwischen die Polizei. (Symbolbild)
Im Falle der verletzten 13-Jährigen ermittelt inzwischen die Polizei. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa

Auslöser für die jüngste Warnung ist der Fall eines 13-Jährigen aus Aachen. "Likes, Klicks und Reichweite sind niemals wichtiger als die eigene Gesundheit oder das eigene Leben", heißt es in einem Aufruf der Behörde.

Gemeinsam mit einem anderen Schüler habe der Teenie versucht, durch gegenseitiges Würgen eine kurze Bewusstlosigkeit auszulösen. Der Teenager sei dabei tatsächlich ohnmächtig geworden, gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen. "Er musste medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden", so die Aachener Polizei.

Teilnehmer versuchen bei der "Blackout-Challenge", durch Luftanhalten, Würgen oder Strangulieren eine Ohnmacht herbeizuführen.

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Videos davon sollen danach in sozialen Netzwerken Klicks und Likes generieren. In Deutschland und auch weltweit ist es bereits zu mehreren schweren Unfällen im Zusammenhang mit derartigen Challenges gekommen. 2021 etwa starb im italienischen Palermo eine Zehnjährige, nachdem sie mutmaßlich an der "Blackout Challenge" teilgenommen hatte.

Die Polizei in Aachen unterstrich, dass die Teilnahme an derartigen Trends tödlich enden könne. Ebenso könne sie strafbar sein. Auch im konkreten Fall ermittle nun die Kriminalpolizei.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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