Verdacht auf Geldwäsche: Polizei zieht Lamborghini und mehr aus dem Verkehr
Von Klaas Seißer
Passau - Die Grenzpolizei hat bei Kontrollen auf der A3 mehrere hochwertige Gegenstände sichergestellt und Haftbefehle vollzogen.
Bei einem 40-Jährigen stellten die Beamten am Mittwoch einen Sportwagen, zwei Uhren im Wert von mehr als 100.000 Euro sowie Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sicher.
Weil er dafür keinen Eigentumsnachweis vorlegen konnte, bestehe der Verdacht der Geldwäsche, teilte die Polizei mit.
In einem weiteren Auto fanden die Fahnder am selben Tag eine Silbermünzen-Sammlung im niedrigen fünfstelligen Wert. Sie soll einem 34-Jährigen gehören, der mit zwei weiteren Männern unterwegs war. Auch er habe keine nachvollziehbaren Angaben zur Herkunft machen können. Die Münzen wurden beschlagnahmt.
Zwei Männer konnten am späten Abend ihre Verhaftung durch Zahlungen abwenden. Die Beamten kontrollierten einen 43-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vorlag. Er zahlte den geforderten Betrag.
Kontrolle an der A3: Gleich mehrere Straftäter gehen der Polizei ins Netz
Auch gegen einen 24-Jährigen lag ein offener Haftbefehl vor, in diesem Fall wegen Bandendiebstahls. Er zahlte ebenfalls und konnte eine Festnahme verhindern.
Sein vorgezeigter Führerschein stellte sich jedoch als Fälschung heraus. Gegen ihn wurde deshalb ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Titelfoto: Polizeipräsidium Niederbayern
