Furchtbarer Massenmord? Junger Mann entdeckt am Morgen rund 100 Kadaver

Homberg - Schreckliche Bluttat in der kleinen Gemeinde Jesberg bei Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis. Dort wurden zirka 100 Leichen entdeckt.

Der Enkel des Hühnerbesitzers fand die toten Tiere in dem mobilen Stall. (Symbolbild)
Der Enkel des Hühnerbesitzers fand die toten Tiere in dem mobilen Stall. (Symbolbild)  © 123RF/Max Nichols

Wie ein Sprecher der zuständigen Polizeidienststelle in Homberg am Dienstagabend mitteilte, habe sich die Tat zwischen Montagabend gegen 21 Uhr und dem Dienstagmorgen. 

Der Tatort: ein mobiler Hühnerstall.

Dieser befand sich in der Densberger Straße zwischen am Ortsausgang von Jesberg in Richtung des Ortsteiles Densberg in der Feldgemarkung "Steinwiese". Am Montagabend hatte der Enkel des Hühnerbesitzers rund 350 Hühner in der Stallung untergebracht.

Am nächsten Morgen - gegen 9.30 Uhr - stattete er den Tieren dann einen erneuten Besuch ab und musste mit eigenen Augen ein grausames Szenario beobachten. Rund 100 Tiere lagen tot in dem Stall - die Polizei wurde alarmiert.

Bei der Tatortbegehung wurde schnell klar, dass sich der mutmaßliche Täter durch ein gezielt in die Rückseite des Stalles geschnittenes Loch Zugang zum Inneren verschafft hatte und dann seinem blutigen Werk nachging.

Die Eingangstür war dagegen unbeschädigt und noch immer verschlossen. Wie die Hühner ermordet wurden, ist nun Bestandteil der Ermittlungen. Der Wert der Tiere beläuft sich auf rund 1000 Euro. 

Die Polizei in Schwalmstadt ermittelt wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 066919430 entgegen.

Titelfoto: 123RF/Max Nichols

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