"Unzulässiger Lärm": Polizei nimmt Frau ihre Musikboxen weg

Simbach am Inn - "Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist." Das sang 1983 bereits Herbert Grönemeyer. Ein Szenario, das im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn am Sonntagnachmittag für einen Polizeieinsatz sorgte. Zweimal.

Die Boxen und ihre Besitzerin (43) bekamen eine zweite Chance. Allerdings verpuffte diese und die Lautsprecher wurden beschlagnahmt. (Symbolfoto)  © 123RF/jipen

Laut den Beamten hatte eine 43 Jahre alte Frau in der Münchner Straße in Simbach am Inn tagsüber ihre Anlage so weit aufgedreht, dass die Polizei einschreiten musste.

Getreu dem Motto "Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht" hatte sie ihre Songs so laut abgespielt, dass Anwohner um 15.10 Uhr die Ordnungshüter einschalteten.

Diese schritten, vor Ort angekommen, zur Tat und klingelten bei ihr.

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"Nach einem belehrenden Gespräch mit den eingesetzten Polizeibeamten machte die Frau die Musik dann leiser", teilte die Polizeiinspektion Simbach am Inn am Montag mit.

Ende gut, alles gut? Von wegen: "Nachdem die Beamten dann die Örtlichkeit verlassen hatten, machte die Frau die Musik unmittelbar wieder laut." Daraufhin fuhren die Polizisten erneut zu ihr und setzten dem Ganzen ein schnelles Ende: Sie stellten die Lautsprecher der Anlage sicher.

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"Somit war die Musik dann ganz aus", wird das Folgeszenario kurz und kühl zusammengefasst. Gegen die Frau läuft jetzt ein Bußgeldverfahren - wegen "unzulässigem Lärm", wie es in der Mitteilung heißt.

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