Welpen-Schmuggler in Sachsen aufgeflogen: Tiere saßen im eigenen Kot!

Bahretal - Polizei-Kontrolle deckt Tier-Schmuggel auf! Am gestrigen Donnerstagabend haben Beamte der Bundespolizei nahe Bahretal (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) einen VW-Kleintransporter mit rumänischer Zulassung gestoppt.

Die Bundespolizei entdeckte in einem rumänischen Transporter insgesamt fünf geschmuggelte Welpen.
Die Bundespolizei entdeckte in einem rumänischen Transporter insgesamt fünf geschmuggelte Welpen.  © Bundespolizei Berggießhübel

Der Fahrer (30) und die drei weiteren Insassen konnten sich korrekt ausweisen. Auf ihre Namen lief keine Fahndung, teilte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel mit.

Die Einsatzkräfte vernahmen kurz darauf jedoch ein Wimmern aus dem Innenraum des Fahrzeugs, weshalb sie sich das Reisegepäck zeigen ließen.

Dabei fanden die Beamten zwei Tierboxen mit fünf kleinen Welpen, augenscheinlich Malteser. Die Vierbeiner hatten weder Wasser noch Futter und saßen im eigenen Kot.

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Es folgte die Sicherstellung der Tierausweise. Offenbar hatte der 30-Jährige die kleinen Mitfahrer von der Slowakei aus nach Deutschland transportiert.

Unter miserabelsten Bedingungen wurden die Hunde transportiert.
Unter miserabelsten Bedingungen wurden die Hunde transportiert.  © Bundespolizei Berggießhübel

Alle fünf Welpen wurden in die Obhut eines Tierheims übergeben. Den Fahrer erwartet ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro hinterlegen.

Titelfoto: Montage: Bundespolizei Berggießhübel (2)

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