Drogenhandel: Razzia in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt
Von Monika Wendel
Cottbus/Senftenberg - Es geht um Drogen und Waffen: Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität durchsuchen Ermittler seit dem frühen Donnerstagmorgen 21 Objekte in Südbrandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Zwei Verdächtige kamen in Untersuchungshaft.
Rund 200 Kräfte der Polizei waren beteiligt, unter anderem auch Spezialeinheiten, wie das Polizeipräsidium Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Nachmittag gemeinsam mitteilten. Durchsucht wurden unter anderem Objekte in Cottbus und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.
Die Razzia richtete sich gegen zehn Beschuldigte, denen unter anderem unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Verstöße gegen das Waffengesetz und räuberische Erpressung zur Last gelegt werden.
Die Ermittler stellten zwei hochwertige Fahrzeuge, mehr als 70.000 Euro und eine mutmaßlich scharfe Schusswaffe mit Munition sicher, außerdem Mobiltelefone und Datenträger. Sie fanden auch Cannabis und Ecstasy. Zwei Beschuldigte wurden aufgrund vorliegender Haftbefehle des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) festgenommen.
Die Durchsuchungen begannen am frühen Morgen unter der Federführung des Landeskriminalamtes Brandenburg. Auch Kräfte aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren im Einsatz sowie Bundespolizei und das Zollfahndungsamt.
Laut "Lausitzer Rundschau" gab es unter anderem Durchsuchungen in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), wie auch auf Fotos zu sehen war. Hier wurden demnach Barbershops durchsucht.
Erstmeldung von 11.16 Uhr, aktualisiert um 18.26 Uhr.
Titelfoto: Nico Pointner/dpa
