Von Frank Christiansen
Remscheid/Solingen - Mit einer Razzia in Remscheid und Solingen sind Ermittler am Dienstag einem Terrorverdacht im absoluten Frühstadium nachgegangen.
Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass ein 25-jähriger Syrer aus Remscheid versucht habe, Kontakt zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aufzunehmen, so eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf auf dpa-Anfrage.
Der Tatvorwurf laute "Verdacht der Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer terroristischen Straftat". Es handele sich um einen Anfangsverdacht.
Für den Beschuldigten, der derzeit vernommen werde, gelte die Unschuldsvermutung, betonte die Sprecherin.
Durchsucht wurden seine Wohnung in Remscheid und die seiner Eltern in Solingen. Das weitere Vorgehen hänge vom Ergebnis der Vernehmung und der Durchsuchungen ab.