XXL-Cannabisplantage in hessischer Kleinstadt ausgehoben: Zwei Männer in U-Haft

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Von Jens Albes

Spangenberg - Blühende Cannabispflanzen auf zwei Etagen, Sichtschutz nach außen und verkaufsfertige Ware: Wie die Polizei eine XXL-Indoor-Plantage in Nordhessen aushebt.

Etwa 1100 Cannabis-Pflanzen stellte die Polizei in der nordhessischen Kleinstadt Spangenberg sicher.
Etwa 1100 Cannabis-Pflanzen stellte die Polizei in der nordhessischen Kleinstadt Spangenberg sicher.  © Polizei Homberg

Bei einer Razzia in einer Indoor-Cannabisplantage im nordhessischen Spangenberg hat die Polizei zwei Männer festgenommen.

In der Anlage wurden rund 1100 Pflanzen auf zwei Etagen entdeckt, wie die Polizei mitteilte.

Die mutmaßlichen Drogendealer im Alter von 34 und 48 Jahren kamen demnach nach ihrer Vorführung vor einem Haftrichter in Kassel in Untersuchungshaft. 

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Die sichergestellten, blühenden Cannabispflanzen waren 100 bis 120 Zentimeter hoch und wären in Kürze erntereif gewesen – mit einem geschätzten möglichen "Ertrag von mindestens 110 Kilogramm Marihuana", hieß es weiter.

Zudem stellten die Beamten mehrere Vakuumbeutel mit insgesamt rund acht Kilogramm bereits verkaufsfertigem Marihuana sicher.

Strom und Wasser illegal abgezapft?

Zuvor hatten die Ermittler im Laufe der Zeit 30 Hinweise auf eine mögliche Cannabisplantage in einem eigens angemieteten Haus im Spangenberger Stadtteil Metzebach im Schwalm-Eder-Kreis bekommen. In der professionell betriebenen Plantage gab es zahlreiche Lampen, Heizlüfter, Ventilatoren sowie eine Lüftungsanlage.

Die Räume waren von innen verdunkelt und vor Einsicht von außen geschützt. Zudem stellte die Polizei nach eigenen Angaben fest, "dass Strom und Wasser unbefugt entnommen worden waren".

Titelfoto: Polizei Homberg

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