England - Neue Bewegung im Fall Madeleine McCann! Die britische Polizei soll jetzt brisante Geheim-Akten über den deutschen Hauptverdächtigen Christian B. übernommen haben. Scotland Yard schaltet damit im Kampf um Gerechtigkeit spürbar einen Gang höher und jagt den mutmaßlichen Killer nun mit aller Härte.
Die brandaktuellen Akten aus Deutschland sollen es absolut in sich haben und enthalten waschechtes Dynamit für die Ermittler. Unter den Dokumenten sollen sich laut der britischen Zeitung The Sun verstörende Pädo-Chats befinden, in denen Christian B. damit prahlte, "etwas Kleines mitzunehmen und tagelang zu benutzen".
Außerdem sollen sie grausame Entführungs-Fantasien über das Kidnapping von Mädchen vor Kitas beinhalten. Besonders im Fokus steht eine Festplatte mit Fotos aus Portugal direkt aus der Zeit, als Maddie im Mai 2007 spurlos aus der Ferienanlage in Praia da Luz verschwand.
Erst vor wenigen Tagen durchsuchten Ermittler eine Landschaft nur wenige Kilometer von dem Ferienort entfernt.
Hauptverdächtiger seit September auf freiem Fuß
Die britischen Ermittler prüfen das Material nun akribisch, denn um den 49-jährigen Verdächtigen tatsächlich nach London ausliefern und anklagen zu können, müsste der Fall offiziell von einer Vermisstensuche zu einer Mordermittlung hochgestuft werden.
Während die Schlinge der Justiz im Hintergrund immer enger gezogen wird, lebt der vorbestrafte Vergewaltiger nach seiner Haftentlassung im vergangenen September mitten in Deutschland – und zwar in einem umgebauten Wohn-Container in Kiel.
Die deutsche Polizei überwacht ihn dabei rund um die Uhr, geriet jedoch erst letzte Woche massiv in die Kritik, weil die Ermittler kurzzeitig die Spur zu ihm verloren hatten.
Nach über 19 Jahren quälender Ungewissheit für Maddies Eltern Kate und Gerry soll der Aktenaustausch für neue Hoffnung sorgen.