Mädchen (13) getötet und in Güllegrube entsorgt: Wird ihr Mörder endlich überführt?

Karlstadt/Würzburg - Nach einer gezielten Polizeiaktion auf der Suche nach dem Mörder der 13-jährigen Sabine Back vor mehr als 27 Jahren im unterfränkischen Karlstadt gehen die Ermittler nun zahlreichen Hinweisen nach.

Am Mittwoch hatten zahlreiche Polizisten in Stadtteilen von Karlstadt und Lohr am Main Flyer zu dem ungelösten Verbrechen verteilt und Anwohner befragt.
Am Mittwoch hatten zahlreiche Polizisten in Stadtteilen von Karlstadt und Lohr am Main Flyer zu dem ungelösten Verbrechen verteilt und Anwohner befragt.  © dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte ein Polizeisprecher am Donnerstag allerdings keine Details verraten. "Es gab wirklich viele Hinweise", sagte er. Ob sich darunter auch eine heiße Spur befinden könnte, sei noch nicht absehbar.

Am Mittwoch hatten zahlreiche Polizisten in Stadtteilen von Karlstadt und Lohr am Main (beides Landkreis Main-Spessart) Flyer zu dem ungelösten Verbrechen verteilt und Anwohner befragt. Die Rückmeldungen zu der stundenlangen Aktion seien äußerst positiv gewesen, sagte der Sprecher.

Das Mädchen war kurz vor Weihnachten 1993 verschwunden. Es wurde zuletzt im etwa 1100 Einwohner zählenden Karlstadter Ortsteil Wiesenfeld gesehen. Dort fanden Ermittler auf einem Aussiedlerhof nach wenigen Tagen die Leiche der 13-Jährigen in einer Güllegrube.

Sowohl ein Einzeltäter als auch mehrere Täter kommen laut Staatsanwaltschaft infrage.

Im Januar wurde ein 44-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart festgenommen. Er kam wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der Mann wird verdächtig, das Mädchen als damals 17-Jähriger getötet zu haben.

Ermittelt wird zudem gegen einen weiteren Mann aus der Region.

Titelfoto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

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