1000 Menschen bei Corona-Party am Aachener Weiher, DJs flüchten, als Polizei eintrifft

Köln - Eine Open-Air-Party in Köln mit rund 1000 Teilnehmern ist in der Nacht zu Samstag aufgelöst worden.

Eine Open-Air-Party in Köln mit rund 1000 Teilnehmern ist in der Nacht zu Samstag von der Polizei aufgelöst worden. (Symbolfoto)
Eine Open-Air-Party in Köln mit rund 1000 Teilnehmern ist in der Nacht zu Samstag von der Polizei aufgelöst worden. (Symbolfoto)  © Marius Becker/dpa

Dabei sind zwei Polizisten und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe leicht verletzt worden, alle drei seien jedoch dienstfähig geblieben, berichtete ein Polizeisprecher.

Nach seinen Angaben hatte die Stadt die Polizei gegen 23 Uhr um Amtshilfe bei der Auflösung der Party am Aachener Weiher gebeten.

Mit "starken Kräften" sei die Polizei dorthin gefahren. Zwei DJ-Pulte wurden sichergestellt. "Die DJs waren aber schon flüchtig", so der Sprecher weiter.

Köln: Täter teilweise minderjährig: Sechs Jungen schlagen und treten auf 28-Jährigen ein
Köln Crime Täter teilweise minderjährig: Sechs Jungen schlagen und treten auf 28-Jährigen ein

Die Menge habe sich dann zerstreut. Mehrere Anzeigen seien gefertigt worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine organisierte Party gehandelt hat.

Zuvor hatten mehrere Medien über die Auflösung der Party berichtet.

Partygäste am Aachener Weiher aggressiv

"Die Aggressivität und Respektlosigkeit gegenüber den Kollegen des Ordnungsdienstes und der Polizei hat mich tief erschüttert", sagte Andrea Blome, Leiterin des Krisenstabs der Stadt Köln, am Nachmittag in einer Stellungnahme.

Während in weiten Teilen des Stadtgebietes die Menschen die Lockerungen der Corona-Regeln verantwortungsvoll im Freien genossen hätten, sei die Situation am Aachener Weiher eskaliert.

Allerdings gehe es hier nicht nur um Corona, sondern um die Regeln eines respektvollen und solidarischen Zusammenlebens. "Aggressiven Chaoten werden wir uns mit aller Entschiedenheit entgegen stellen", kündigte Blome an.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

Mehr zum Thema Köln: