Aufregung am Rhein: Schwimmer verweigert Rettung

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Köln - Große Aufregung in Köln-Deutz: Ein Mann ist am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr zum Schwimmen in den Rhein gegangen. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr rückten aus, um ihn zu retten.

Der Mann war in Köln-Deutz in den Rhein gestiegen. (Archivfoto)
Der Mann war in Köln-Deutz in den Rhein gestiegen. (Archivfoto)  © Thomas Banneyer/dpa

Der Mann sei trotz striktem Badeverbot gegen 11 Uhr auf Höhe des RTL-Gebäudes ins Wasser gestiegen und anschließend in der Fahrrinne der Schiffe geschwommen, berichtet eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage von TAG24.

Passanten hätten ihn dabei beobachtet und den Notruf gewählt.

Umgehend wurden daraufhin die Einsatzkräfte nach Deutz geschickt. Unter anderem wurden dafür auch der Rettungshubschrauber Christoph 3 und ein Helikopter der Bundespolizei angefordert, die über dem Fluss kreisten. 

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Nachdem der Mann schließlich entdeckt wurde, weigerte er sich laut Polizei allerdings zunächst, sich überhaupt retten zu lassen. Erst nach etwa 25 bis 30 Minuten konnte er von den Rettern ans Ufer gebracht werden. 

Warum er ins Wasser gestiegen war, ist noch unklar. Erste Ermittlungen der Behörden deuten laut Sprecherin darauf hin, dass er möglicherweise in suizidaler Absicht gehandelt haben könnte. Die Ermittlungen laufen weiter.

Noch ist unklar, ob es sich hierbei um einen Suizid gehandelt hat. Aufgrund der Auswirkungen des Vorfalls auf den öffentlichen Raum hat sich die TAG24-Redaktion entschieden, den Fall zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym.

Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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