Als Polizei entdeckt, mit welchem Gegenstand Mann ausreisen will, werden sofort Ermittlungen eingeleitet

Köln - Ungewöhnlicher Fund: Am Flughafen Köln/Bonn ist ein Reisender (53) mit einem verbotenen Gegenstand erwischt worden, den dieser in seinem Handgepäck ins Flugzeug mitnehmen wollte. Die Bundespolizei reagiert sofort.

Die Bundespolizei stellte den Schlagstock, den der 53-Jährige in seinem Handgepäck mit an Bord des Flugzeugs nehmen wollte, sicher.
Die Bundespolizei stellte den Schlagstock, den der 53-Jährige in seinem Handgepäck mit an Bord des Flugzeugs nehmen wollte, sicher.  © Bundespolizei

Wie ein Polizeisprecher am Montag schilderte, wollte der 53-jährige Deutsche am vergangenen Freitagabend (20. März) von Köln nach Paphos in Zypern reisen, wobei an der Luftsicherheitskontrolle jedoch ein Teleskopschlagstock im Handgepäck des Mannes entdeckt wurde.

"Solche Gegenstände unterliegen strengen waffenrechtlichen Vorschriften und sind im Luftverkehr verboten", erklärte der Sprecher, weshalb die Beamten den Schlagstock umgehend sicherstellten und Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie gegen das Luftsicherheitsgesetz gegen den 53-Jährigen einleiteten.

Was der Reisende sich bei der Mitnahme des Schlagstockes gedacht hatte, ging aus der Meldung der Polizei nicht hervor. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er seine Reise nach Zypern aber fortsetzen, hieß es seitens der Ordnungshüter.

Abschließend betonten die Beamten, dass die Mitnahme verbotener Gegenstände im Handgepäck erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könne. "Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen informieren", mahnte die Polizei.

Titelfoto: Bildmontage: Bundespolizei

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