Blutiger Streit in Kölner Kiosk: 34-Jähriger niedergestochen, Verdächtiger festgenommen

Köln - Blutiger Streit in Köln-Deutz: Am Donnerstagabend wurde ein 34-jähriger Kölner in einem Kiosk an der Suevenstraße niedergestochen. Die Polizei konnte einen Verdächtigen (23) festnehmen.

Der 23-Jährige wurde festgenommen und soll noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. (Symbolbild)
Der 23-Jährige wurde festgenommen und soll noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa

Wie die Polizei am Freitag berichtet, betrat der 23-Jährige das Büdchen gegen 21.50 Uhr, wo er aus noch unbekannten Gründen mit seinem späteren Opfer in einen verbalen Streit geriet.

Anschließend eskalierte die Situation und der Verdächtige soll dem 34-Jährige mit einem spitzen Gegenstand in den Hals gestochen haben. Ob es sich dabei um ein Messer gehandelt hat, ist noch unklar.

Obwohl er anschließend die Flucht ergriff, konnten die Einsatzkräfte den Mann wenig später auf der wenige Kilometer entfernten Mathildenstraße antreffen und festnehmen. Ihm wurden mehrere Blutproben entnommen. 

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Der Geschädigte wurde derweil mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von TAG24 bestätigt hat. Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand kann die Behörde keine Angaben machen.

Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen zu den Einzelheiten und Hintergründen des Tatgeschehens dauern an. Der Festgenommene soll noch am Freitag wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts einem Haftrichter vorgeführt werden.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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