Köln auf Platz eins: In dieser Straße gibt es die meisten Taschendiebstähle
Von Frank Christiansen
Düsseldorf - Die Zahl der Taschendiebstähle ist in Nordrhein-Westfalen deutlich gesunken. Die Diebe schlugen im vergangenen Jahr 35.300-mal zu nach 39.800 Fällen im Jahr 2024, teilte das NRW-Innenministerium auf eine AfD-Anfrage mit. Das entsprach einem Rückgang um 11,1 Prozent.
Bei den Straßen und Plätzen mit den meisten registrierten Taschendiebstählen gab es einen Wechsel: Die Trankgasse in Köln rangiert nun als heißestes Pflaster in NRW auf Platz eins (498 Fälle) knapp vor dem Bahnhofsvorplatz in Düsseldorf (496).
Im vergangenen Jahr war es den Angaben zufolge umgekehrt.
Auf Platz drei folgte 2025 unverändert die Düsseldorfer Schadowstraße, die stark frequentierte Einkaufsstraße in der Landeshauptstadt.
Auf Platz vier rangiert der Kölner Neumarkt, gefolgt von der Bolkerstraße in der Düsseldorfer Altstadt. Auf Platz sechs liegt der Dortmunder Westenhellweg, dann die Duisburger Königsstraße.
Am häufigsten schlugen Taschendiebe in Köln (5273 Fälle) und Düsseldorf (4540) zu. Mit weitem Abstand und weniger als halb so viel Fällen wie Düsseldorf folgt Dortmund (2174) an dritter Stelle.
Die meisten Verdächtigen für Taschendiebstähle sind den Angaben zufolge Deutsche, gefolgt von Algeriern, Rumänen, Bosniern, Bulgaren und Marokkanern.
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
