Wohnhaus im Kölner Westen in Vollbrand: Frau in Lebensgefahr, auch Einsatzkräfte verletzt
Köln - Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Köln-Ehrenfeld am Mittwochnachmittag wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt. Auch mehrere Feuerwehrleute erlitten Blessuren.

Gegen 15 Uhr wurden die Retter zum Rotschwänzchenweg gerufen. Nach Angaben der Feuerwehr hatte die Bewohnerin selbst den Notruf gewählt, bevor kurz darauf der Kontakt abbrach.
Umgehend machten sich die Kameraden daraufhin auf den Weg zur Brandwohnung, die beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand stand.
Die Bewohnerin war noch im Haus und machte sich an einem Fenster im ersten Obergeschoss bemerkbar. Sie musste mit einer Drehleiter gerettet werden. Weitere Menschen befanden sich nicht in dem Gebäude.
Die Frau erlitt den Angaben der Feuerwehr zufolge schwere Verbrennungen und wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Dort ringt sie aktuell um ihr Leben.
Darüber hinaus wurde ein Ersthelfer leicht verletzt, während sich zwei Feuerwehrleute bei der Rettung ebenfalls leichte Verletzungen zuzogen. Ein weiterer erlitt Kreislaufprobleme. Einer der Feuerwehrmänner wurde ins Krankenhaus gebracht.

Zerstörte Treppe behindert Löscharbeiten der Kölner Feuerwehr
Die Löscharbeiten vor Ort seien herausfordernd gewesen, da bereits kurz nach Ausbruch des Feuers die Treppe zwischen Erd- und Obergeschoss zerstört gewesen sei, berichtet die Behörde. Zudem sei der Brand immer wieder aufgeflammt.
Im Einsatz waren rund 80 Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln sowie des Rettungsdienstes. Nach etwa sechs Stunden waren die Löscharbeiten beendet. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Erstmeldung: 27. August, 16.40 Uhr; zuletzt aktualisiert: 28. August, 8.39 Uhr
Titelfoto: Jan Ohmen