Köln - Am kommenden Mittwoch (11. November) ist es endlich wieder so weit: Zehntausende Jecken werden in Köln erwartet, um gemeinsam den Start in die neue Karnevalssession zu feiern. Damit die Party möglichst friedlich verläuft, setzt die Stadt auch in diesem Jahr auf zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen.
Besonders im beliebten Zülpicher Viertel wird es wieder eng. Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Zugang zum sogenannten "Kwartier Latäng" deshalb begrenzt. Das hat die Stadt Köln am Montag mitgeteilt.
Der Haupteingang befindet sich demnach an der Kreuzung Zülpicher Straße/Zülpicher Wall. Weitere Zugänge gibt es an der Ecke Roonstraße/Beethovenstraße und an der Kreuzung Kyffhäuserstraße/Barbarossaplatz.
Anwohnerinnen und Anwohner können die Absperrungen wie schon in den Vorjahren mit einem Ausweisdokument passieren, auf dem ihre aktuelle Meldeadresse steht.
Im Zülpicher Viertel sowie in der Altstadt gilt außerdem ab 8 Uhr ein Glasverbot, das bis 8 Uhr am nächsten Morgen bestehen bleibt. Auch Musikboxen und sperrige Gegenstände wie Bollerwagen oder Klappstühle dürfen nicht ins "Kwartier Latäng" mitgenommen werden.
Im Inneren Grüngürtel zwischen Luxemburger und Aachener Straße gilt ebenfalls ein Glasverbot. Auf der Uniwiese und im Hiroshima-Nagasaki-Park greift es von 8 bis 22 Uhr. In der Südstadt bittet die Stadt im selben Zeitraum um einen freiwilligen Verzicht auf Glas.
Sollte es auf der Zülpicher Straße zu voll werden, kann die nahe gelegene Uniwiese erneut als Ausweichfläche genutzt werden. Musik oder Getränkeausschank wird es dort allerdings nicht geben.
Zahlreiche Straßensperren geplant
Auch Autofahrer müssen sich rund um den Sessionsauftakt auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Bereits am Dienstag (10. November) wird die Roonstraße zwischen Lindenstraße und Barbarossaplatz ab etwa 14 Uhr für Fahrzeuge gesperrt, ehe am Sessionsauftakt gegen 7 Uhr unter anderem die Zülpicher Straße zwischen Universitätsstraße und Zülpicher Platz, Teile der Luxemburger Straße und des Hohenstaufenrings sowie zahlreiche Nebenstraßen im Viertel folgen.
Die Sperrungen sollen voraussichtlich zwischen 2 und 4 Uhr am Donnerstagmorgen aufgehoben werden. Je nach Besucherandrang sind weitere Straßensperrungen möglich. Weitere Informationen zu den geplanten Maßnahmen findest Du im Verkehrskalender der Stadt Köln.
Daneben müssen Fahrgäste der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) umplanen: Die Linie 9 wird ab etwa 7 Uhr in beiden Richtungen über die Aachener Straße und die Gürtelstrecke umgeleitet. Die Linien 12 und 15 fahren zwar regulär, halten aber ab etwa 9 Uhr nicht mehr am Zülpicher Platz.
Für einen möglichst sicheren Sessionsauftakt setzt die Stadt rund 450 Mitarbeiter des Ordnungsamtes ein. Hinzu kommen bedarfsorientiert etwa 1200 private Sicherheitskräfte, die unter anderem die Zugänge kontrollieren.
Für medizinische Notfälle werden zusätzliche Unfallhilfsstellen eingerichtet, unter anderem am Rathenauplatz, an der Roonstraße sowie erstmals auch am Chlodwigplatz und Severinskirchplatz in der Südstadt. Außerdem stehen rund 750 mobile Toiletten und Urinale bereit, davon etwa 450 im Zülpicher Viertel.