Historisch: Frank-Walter Steinmeier übergibt letzte Kohle ans "Haus der Geschichte"

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Von Christoph Driessen

Bonn - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) übergibt am Donnerstag das letzte in Deutschland geförderte Stück Steinkohle an das "Haus der Geschichte" in Bonn.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) posiert am 21.12.2018 mit dem letzten Stück Steinkohle vor einem Schacht auf der Zeche Prosper Haniel. (Archivfoto)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) posiert am 21.12.2018 mit dem letzten Stück Steinkohle vor einem Schacht auf der Zeche Prosper Haniel. (Archivfoto)  © Oliver Berg/dpa

Bergleute hatten Steinmeier den sieben Kilogramm schweren Kohlebrocken von der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop 2018 überreicht.

Künftig soll er Teil der Sammlung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sein.

Mit der Förderung der letzten Steinkohle war 2018 eine Epoche der deutschen Industriegeschichte zu Ende gegangen.

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Die große Wirtschaftsmacht, zu der Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts geworden sei, wäre ohne die Kohle und den Bergmann undenkbar gewesen, hatte Steinmeier damals gesagt.

Auch die Wurzeln der Europäischen Union lägen im Bergbau, sagte er mit Blick auf die 1952 gegründete Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl.

Steinmeier erinnerte aber auch daran, dass Kohle und Stahl aus dem Ruhrgebiet eine Kriegsmaschinerie befeuert hätten, die ganz Europa mit Tod, Vernichtung und Zerstörung überzogen habe.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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