Kölner Zoo freut sich über doppelten Nachwuchs: Es handelt sich um zwei besondere Tiere

Köln - Der Kölner Zoo freut sich mal wieder über Nachwuchs, diesmal im Gehege der Rinder. Bei den jüngst geborenen Jungbullen handelt es sich allerdings keinesfalls um "stinknormales" Rindvieh - stattdessen begrüßten die Pfleger zwei seltene Banteng-Kälbchen.

Die beiden Banteng-Kälbchen sind für die Zoo-Gäste gut sichtbar im Außenbereich der Anlage unterwegs.  © Kölner Zoo/Werner Scheurer

Die Art gilt unter Experten als schönste aller Rinderarten, wobei die beiden Jungtiere im vergangenen Herbst und im Januar geboren wurden und zu den asiatischen Wildrindern gehören, wie der Zoo informierte.

Auf der Banteng-Anlage ganz im Norden des Tierparks machen nun also gleich zwei äußerst agile "Rinder-Kinder" das Gehege unsicher, bedienen sich regelmäßig an der Milchbar ihrer Mütter "Ornella" und "Wangi" und sind dabei gut sichtbar für die Zoo-Gäste im Außenbereich der Anlage unterwegs.

Vater der beiden Jungbullen ist der neunjährige "Buddy" - ein imposantes Tier mit typisch schwarzer Fellfarbe - der einst aus dem Zoologischen Garten Berlin nach Köln übersiedelte. "Die Gruppe der Kölner Bantengs umfasst damit nun sechs Tiere", berichtete ein Sprecher des Zoos.

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Die asiatischen Wildrinder leben unter anderem auf den großen Inseln Indonesiens, wo sie von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als "stark gefährdet" eingestuft werden. Schätzungen zufolge gibt es nur noch 4000 bis 8000 wild lebende Tiere weltweit, Tendenz abnehmend.

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Wer sich die beiden Jungbullen und ihre vier Artgenossen aus nächster Nähe anschauen will, hat dazu montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr im Kölner Zoo die Möglichkeit. Tickets sind über die Zoo-Website buchbar.

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