"Kölner Design Preis 2025": Das sind die Siegerentwürfe
Köln - Bereits zum 19. Mal wurde am Donnerstagabend der "Design Preis" der Stadt Köln im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) vergeben. Prämiert wurden die besten Abschlussarbeiten der Designstudiengänge Kölner Hochschulen – das Design der Zukunft.
Der "Kölner Design Preis" ist die europaweit höchst dotierte Auszeichnung für Design-Absolventen - in diesem Jahr durften sich die Sieger über den Gesamtgewinn von 40.000 Euro freuen.
Den ersten Platz (Gewinnsumme: 13.000 Euro) sicherte sich Francis Enie Trogemann. Mit ihrer Arbeit "Von Masche zu Masche" will sie auf das weltweite Problem aufmerksam machen, dass zu viele Neukleider auf Mülldeponien im globalen Süden landen.
"Auf Grundlage der aus dem Handstrick seit langem bekannten Methode des Auftrennens und anschließenden Wiederverstrickens schlägt sie die industrielle Skalierung dieses Verfahrens vor", betont die Stadt und erklärt: "Die Jury zeichnet Francis Enie Trogemann mit dem ersten Preis aus, weil sie mit 'Von Masche zu Masche' nicht nur ein eklatantes Problem adressiert, sondern auch einen vielversprechenden Lösungsvorschlag anbietet."
Auf Platz zwei (Gewinnsumme: 10.000 Euro) rangierte Lucy Allen mit ihrer Arbeit "The Bodenlabor Kalk". "Am Beispiel eines Grundstücks in Köln-Kalk zeigt Lucy Allen, wie mit der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung durch Nachbarinnen und Nachbarn sehr viel mehr erreicht werden kann, als die reine Sanierung", begründet die Stadt ihre Entscheidung.
Den dritten Platz (Gewinnsumme: 8000 Euro) holte sich Pavla Geschwandter mit ihrem Magazin "Go Dress Yourself", das sich mit dem Aufbrechen der herkömmlichen Kleiderordnung und der damit verbundenen Rollenverteilung in der Gesellschaft beschäftigt.
"In ihrem Printmagazin 'Go Dress Yourself' stellt Pavla Geschwandtner eine zehnteilige T-Shirt-Kollektion vor, die mit unterschiedlichen Statements stereotypische Muster aufnehmen und in ein aktivistisches, selbstermächtigendes Moment überführen", heißt es dazu.
Siegerentwürfe können in Ausstellung angesehen werden
Darüber hinaus erhielten Fabian Burgard, David J. R. Sieverding und Martin L. Sistig, Sebastian Härder sowie Jaime Pawlowski Sonderauszeichnungen in Höhe von jeweils 3000 Euro.
Wer sich die gesamten Werke der Studenten ansehen will, kann die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) kostenfrei besuchen.
Titelfoto: Bildmontage: Fabian Burgard (RH), Pavia Geschwandtner (KISD)
