Köln - Der Beethovenpark in Köln-Lindenthal ist insbesondere während der Sommermonate ein beliebter Treffpunkt für Jogger, Radfahrer und Sonnenanbeter. Damit diese ihre Notdurft nicht in den Büschen verrichten müssen, stand dort bislang ein Dixi-Klo.
Inzwischen sind von der mobilen Toilette allerdings nur noch Reste übrig. Unbekannte hatten sie zuvor in Brand gesteckt. Das hat die Stadt Köln am Mittwoch via Instagram mitgeteilt.
Demnach reiht sich der aktuelle Fall in einen Trend ein. "Wir verzeichnen in diesem Jahr eine stark steigende Tendenz bei Vandalismus an öffentlichen Toiletten", heißt es dazu aus dem Rathaus.
So würden inzwischen pro Monat rund ein Dutzend Klos beschädigt, beschmiert und verschmutzt. Zu den häufigsten Delikten zählen demnach Brandstiftung, die Zerstörung der Einrichtungen oder der Aufbruch von Münzkassetten.
Für die Stadt hat das auch finanzielle Folgen: Für die Reparatur der beschädigten Toiletten wird inzwischen ein sechsstelliger Betrag pro Jahr fällig. Tendenz auch hier steigend.
Ein solches Verhalten sei daher "nicht nur unsozial gegenüber der Gemeinschaft, sondern in Zeiten von Dürre und Trockenheit auch absolut fahrlässig und gefährlich", betont die Stadt in den sozialen Medien.