Jetzt geht nichts mehr! Verdi-Warnstreik legt Kölner ÖPNV für zwei Tage still

Köln - Ganz Köln steht für zwei Tage still. Seit 3 Uhr am heutigen Donnerstagmorgen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ihre Arbeit im Rahmen eines zweitägigen Warnstreiks niedergelegt, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte im Öffentlichen Dienst zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen - das gilt auch für die Kölner KVB.
Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte im Öffentlichen Dienst zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen - das gilt auch für die Kölner KVB.  © Oliver Berg/dpa

Erst am Samstag (2. März) sollen Busse und Bahnen der KVB in Köln dann wieder rollen. Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi zu dem Warnstreik aufgerufen, nachdem Verhandlungen um neue Tarifverträge im ÖPNV bisher nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hatten.

"Das bedeutet, dass ab Donnerstag, 3 Uhr, keine Stadtbahn-Fahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Busfahrten erfolgen können", heißt es von der KVB.

Insbesondere einige Buslinien werden in Köln durch Subunternehmen betrieben. Diese werden den Betrieb wie gewohnt auch am heutigen Donnerstag sowie am morgigen Freitag durchführen. Welche Verbindungen das genau betrifft, erfahrt ihr in der Fahrplanauskunft der Verkehrsbetriebe oder der KVB-App.

Mehr Wohnungen, weniger Parks: So will Stadt Köln die Wohnungsnot bekämpfen
Köln Lokal Mehr Wohnungen, weniger Parks: So will Stadt Köln die Wohnungsnot bekämpfen

Daneben fahren auch S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE), da diese nicht von der KVB, sondern der Deutschen Bahn betrieben werden.

Für Köln ist der Streik bereits der dritte innerhalb von nur einem Monat. Zuvor hatte die Gewerkschaft bereits zu Protesten am 2. Februar sowie am 15. Februar aufgerufen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

Mehr zum Thema Köln Lokal: