Kölner, aufgepasst: Gebühren für Ab- und Regenwasser werden ab 1. Januar teurer!
Köln - Der Kölner Rat hat entschieden! Ab dem 1. Januar steigen in der Domstadt die Kosten für Abwasser und Regenwasser.
Ja, richtig gehört: Die Entwässerungsbetriebe (StEB) der Stadt haben zwei Monate vor dem Start ins neue Jahr angekündigt, die Gebühren für Ab- und Regenwasser leicht anzuheben.
In Sachen Schmutzwasser wird zum Start ins neue Kalenderjahr eine Gebühr von 1,86 Euro pro Kubikmeter erhoben.
Beim Niederschlagswasser fällt der Preissprung mit acht Cent auf 1,47 Euro etwas geringer aus.
Trotz der Preiserhöhungen liegt Köln - im landesweiten Vergleich in Nordrhein-Westfalen - eher im unteren Bereich. Sage und schreibe 7,79 Euro werden in der Spitze von einzelnen Kommunen berechnet.
Mit rund 62,5 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser rechnen die Entwässerungsbetriebe für das kommende Jahr - mehr als in den zwei Jahren zuvor.
Einfluss auf die Preisgestaltung haben Bürgerinnen und Bürger nicht - im Gegenteil. Der Preis pro Kubikmeter wird von jeder einzelnen Kommune festgelegt.
Gebühren für Parken und Hochzeiten sollen teurer werden
Trotzdem habe man auf eine gewaltigere Preiserhöhung verzichten. "Mit Blick auf die weiteren Belastungen der privaten Haushalte durch allgemeine Preissteigerungen wurden auch für das Geschäftsjahr 2027 die Abwassergebühren nicht kostendeckend kalkuliert", heißt es in einem offiziellen Bericht der StEB.
Ebenfalls teurer werden im neuen Jahr die Kosten für städtische Gebühren wie Parkplätze oder Hochzeiten. Demnach sollen diese in Zukunft regelmäßiger angehoben werden, um einen drastischen Preissprung zu verhindern.
Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa
