Zoobrücke nicht stabil genug: Stadt beschließt Millionen-Maßnahme
Köln - An der Zoobrücke wird bald kräftig gebaut. Für rund 25 Millionen Euro sollen die Auf- und Abfahrten verstärkt werden.
Die Arbeiten sollen noch im vierten Quartal 2026 starten und rund 18 Monate dauern. Der Kölner Stadtrat hat die Pläne am Donnerstag beschlossen.
Dabei werden unterhalb der Auf- und Abfahrtsrampen auf beiden Rheinseiten neue Stützen und Verstärkungen eingebaut. Grund dafür sind Schwachstellen an einigen Teilen der Brücke.
Um zukünftige Risse und Schäden zu verhindern, sollen die betroffenen Bereiche jetzt Schritt für Schritt verstärkt werden.
Erste Arbeiten an der 2,6 Kilometer langen Brücke sind bereits erledigt. Dazu gehörten unter anderem eine neue Entwässerung sowie Arbeiten am Fahrbahnbelag und der Beleuchtung.
Keine großen Einschränkungen für Autofahrer
Die gute Nachricht für Pendler: Der Verkehr auf der Hauptrampe soll während der Arbeiten grundsätzlich weiterlaufen. Da die Bauarbeiten fast ausschließlich unterhalb der Brücke stattfinden, sind größere Einschränkungen zunächst nicht zu erwarten.
In einzelnen Fällen kann es allerdings zeitweise zu Sperrungen einzelner Fahrspuren oder Auffahrten kommen.
Die komplette Sanierung der Zoobrücke ist erst deutlich später geplant. Nach aktuellem Plan soll sie nach 2040 an der Reihe sein.
Titelfoto: Sascha Thelen/dpa
