Köln - Allein zwischen August und Anfang Oktober dieses Jahres wurden in Köln im Bereich des Rheins 13 Bomben oder andere Sprengkörper gefunden. Grund dafür ist das nach wie vor anhaltende Niedrigwasser des Rheins.
Insgesamt seien in dieser Zeit 33 vermeintliche Kampfmittel gemeldet worden, berichtet die Stadt am Montag. Dazu zählen unter anderem Sprengbomben, Brandbomben, Minen, Panzergranaten, Wurf- und Handgranaten sowie verschiedene Munitionsteile.
Zwar stellten sich die verdächtigen Gegenstände in 20 Fällen im Nachgang doch als harmlos heraus, trotzdem warnt die Stadt Köln nun: Vermeintliche Sprengkörper sollten keinesfalls berührt, bewegt oder eigenständig geborgen werden.
Schließlich würden die aktuellen Fallzahlen belegen, "dass bei Niedrigwasser-Lagen eine reale Gefahr von Kampfmittelfunden am Rheinufer besteht", heißt es aus dem Rathaus.
Bürgerinnen und Bürger, die sich entlang des Flusses aufhalten, sollen daher die befestigten Wege nicht verlassen und keine trockenen Bereiche des Rheins betreten.
Wer einen möglichen Fund gemacht hat, wird gebeten, Abstand zu halten, andere Personen im Umfeld zu warnen und unverzüglich das Ordnungsamt und/oder die Polizei zu alarmieren.