So will die Stadt den Verkehr auf der Luxemburger Straße reduzieren

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Köln - Um den massiven Verkehrslärm auf der Luxemburger Straße einzudämmen, gilt zwischen Barbarossaplatz und Militärring in der Kölner Innenstadt schon seit August 2025 Tempo 30. Nun sollen weitere Lösungen erarbeitet werden, um die Lärmbelästigungen zu senken und die Verkehrssituation zu verbessern.

Die Stadt Köln will untersuchen, mit welchen Maßnahmen die hohe Verkehrsbelastung auf der Luxemburger Straße reduziert werden kann.
Die Stadt Köln will untersuchen, mit welchen Maßnahmen die hohe Verkehrsbelastung auf der Luxemburger Straße reduziert werden kann.  © Oliver Berg/dpa

Der Beschluss zu einer entsprechenden Untersuchung soll dem Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung am 22. September vorgelegt werden, wie die Stadt mitteilt. Demnach reicht die Einführung der Tempo-30-Zone laut einem Lärmgutachten nicht aus, um die gesetzlichen Richtwerte einzuhalten.

Eine Möglichkeit, die daher geprüft werden soll, ist die Umwidmung der Luxemburger Straße in eine einspurige Straße mit Fahrradstreifen nach Kölner Standard (mindestens 2,50 Meter breit). Je Fahrtrichtung würde dafür eine Autospur wegfallen.

Außerdem könnten freie Rechtsabbiegerspuren an den Kreuzungen mit der Universitätsstraße, Arnulfstraße und Geisbergstraße gegebenenfalls zurückgebaut werden.

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An insgesamt zehn Kreuzungen sind darüber hinaus getrennte Ampelschaltungen denkbar. So sollen abbiegende Autos, querende Radfahrerinnen und -fahrer sowie Passanten nicht gleichzeitig Grün haben. Das soll die Sicherheit erhöhen und die Verkehrsführung verständlicher machen. Die Stadtbahn behält an den Ampeln Vorrang.

Verkehr auf Luxemburger Straße soll um bis zu 25 Prozent reduziert werden können

Seit August herrscht auf der Luxemburger Straße Tempo 30. (Symbolfoto)
Seit August herrscht auf der Luxemburger Straße Tempo 30. (Symbolfoto)  © Jörg Carstensen/dpa

Erste Berechnungen würden nach Angaben der Stadt dafür sprechen, dass eine entsprechende Umgestaltung der wichtigen Verkehrsachse möglich sei und das Verkehrsaufkommen auf der Luxemburger Straße je nach Abschnitt um zehn bis 20 Prozent, bei Tempo 30 im Schnitt sogar um 25 Prozent reduziert werden könnte.

Um Klarheit darüber zu erhalten, will die Stadt zudem eine Mikrosimulation durchführen. Auf dieser Basis solle dann analysiert werden, wie sich die geplanten Maßnahmen auf Verkehrsabläufe, Stauentwicklungen, Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit auswirken würden, heißt es aus dem Rathaus. Daneben ist eine Verkehrszählung geplant, um aktuelle Daten für weitere Simulationen zu erhalten.

Ausgehend von Erfahrungswerten und dem Umfang geht die Verwaltung von Kosten für die Mikrosimulation von rund 250.000 Euro und für die Verkehrszählung von rund 20.000 Euro aus.

Titelfoto: Bildmontage: Jörg Carstensen/dpa, Oliver Berg/dpa

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