Verdächtige Tasche: Störung legt Kölner Flughafen zeitweise lahm

Von Christoph Driessen

Köln - Eine technische Störung hat den Flughafen Köln/Bonn am Freitagmorgen für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahmgelegt.

Wer übers Karnevalswochenende verreisen wollte, musste sich am Freitag auf dem Flughafen Köln/Bonn gedulden.
Wer übers Karnevalswochenende verreisen wollte, musste sich am Freitag auf dem Flughafen Köln/Bonn gedulden.  © Sascha Thelen/dpa

Etwa 800 Fluggäste seien davon betroffen gewesen, teilte der Flughafen mit. Sie mussten den Sicherheitsbereich verlassen, längere Zeit warten und dann erneut mit ihrem Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle.

"Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik", teilte der Flughafen mit.

Dem Vernehmen nach war eine Tasche direkt an den Besitzer ausgehändigt worden, obwohl sie zuvor beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte.

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Daraufhin sperrte die Bundespolizei vorübergehend den Sicherheits-Check der Terminals 1 und 2.

Von der Verzögerung bei den Abflügen war etwa ein Dutzend Flüge betroffen.
Von der Verzögerung bei den Abflügen war etwa ein Dutzend Flüge betroffen.  © Henning Kaiser/dpa

Ein Dutzend Flüge von Verzögerung bei Abflügen betroffen

Nachdem der Betrieb am Flughafen Köln/Bonn wieder aufgenommen worden war, kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten. (Archivbild)
Nachdem der Betrieb am Flughafen Köln/Bonn wieder aufgenommen worden war, kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten. (Archivbild)  © Roberto Pfeil/dpa

Der Flugbetrieb sei aber während der Maßnahme nicht eingestellt gewesen, betonte der Flughafen. Landungen hätten planmäßig stattgefunden.

Von der Verzögerung bei den Abflügen sei etwa ein Dutzend Flüge betroffen gewesen, sagte ein Flughafensprecher.

Nachdem der Betrieb wieder aufgenommen worden war, kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten, einmal dadurch, dass die 800 Passagiere vom Morgen nochmal geprüft werden mussten und dann dadurch, dass die Scanner mit der neuen Technik zunächst nicht genutzt werden konnten.

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Rund 60 Prozent der eigentlichen Kapazitäten stünden zur Verfügung, sagte ein Flughafensprecher. "Deswegen sind die Techniker mit Hochdruck dran, den Fehler zu beheben."

Erstmeldung vom 13. Februar, 9.10 Uhr; aktualisiert um 14.11 Uhr.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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