War es Brandstiftung? Kölner Zirkus bittet nach Feuerdrama um Spenden

Köln - Nach einem Brand in der Nacht zu Samstag auf der Berrenrather Straße in Köln-Sülz bangt der Circus Charles Monroe um seine Existenz - und bittet um Hilfe.

Der Circus Charles Monroe aus Köln bangt nach dem Brand eines Lkw in der Nacht zu Samstag um die finanzielle Existenz. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Flammen hätten die "gesamte Existenz innerhalb weniger Minuten zerstört", berichtet Junior-Chef Marco Kraemer in einem Spendenaufruf auf der Plattform "GoFundMe".

Demnach gingen die Ermittler aktuell von Brandstiftung aus. Entsprechende Ermittlungen der Polizei seien eingeleitet worden.

Dem Feuer zum Opfer gefallen sei laut Kraemer die Zugmaschine des Zirkus - inklusive des Notstromgenerators für die Zeltanlage, wichtiger Technik sowie sämtlichen Werbeplakaten für die komplette Saison. Zusätzlich seien der Popcornwagen und einer der Pack- und Gerätewagen massiv beschädigt worden.

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"Besonders dramatisch war, dass der brennende Lkw unmittelbar neben unserem Wohnwagen stand", berichtet Kraemer.

Nur durch schnelles Handeln habe es die Familie noch geschafft, einige andere Wagen aus dem Gefahrenbereich zu retten und damit noch größere Schäden zu verhindern. Verletzt worden seien glücklicherweise weder Menschen noch Tiere.

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Circus Charles Monroe bittet um Spenden

Aktuell sei für die Familie allerdings unklar, wann sie mit ihrem Zirkus weiterziehen können. "Neben dem emotionalen Schock stehen wir nun vor enormen Kosten für Reparaturen, Ersatzfahrzeuge und die gesamte Logistik. Besonders schwer trifft uns der Verlust unseres Haupt-LKWs, ohne den unsere Transporte kaum möglich sind", so Kraemer.

Der Zirkus bittet daher um Spenden. Als Ziel wurden 9000 Euro ausgerufen, bislang sind über 6100 Euro zusammengekommen (Stand: 26. Mai, 7.30 Uhr).

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