Nach verheerendem Feuer in Hauptquartier: FC-Ultras bitten um Spenden - Klub reagiert

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Köln - Bei einem verheerenden Brand in Köln-Bickendorf am Samstagmorgen wurde das Hauptquartier der FC-Köln-Fangruppierung "Wilde Horde" komplett zerstört. Mit einem Spendenaufruf soll nun dringend benötigtes Geld gesammelt werden.

Am Samstagmorgen brannte es in einem Gewerbegebiet Köln-Bickendorf lichterloh. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.
Am Samstagmorgen brannte es in einem Gewerbegebiet Köln-Bickendorf lichterloh. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.  © Erftkreis News/Alexander Franz

Auf der Online-Plattform "GoFundMe" bitten die Ultras um Hilfe "beim Wiederaufbau, beim Ersetzen von zerstörtem Material und dabei, wieder aufzustehen". 

Immerhin hätten in dem von den Flammen zerstörten Raum nicht nur viel "Herzblut, Arbeit, Geschichten und Gemeinschaft", sondern auch ein "Stück Kölner Fangeschichte" gesteckt.

Als Spendenziel ausgerufen sind 100.000 Euro. Dass diese Marke fallen wird, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein: Inzwischen wurden bereits über 80.000 Euro gesammelt (Stand: 17. Mai, 22 Uhr). 

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Unter den Geldgebern finden sich dabei nicht nur andere Anhänger der Geißböcke, sondern auch zahlreiche prominente Namen aus Köln: FC-Sportdirektor Thomas Kessler (40) hat sich in Anlehnung an das Gründungsjahr des Kölner Klubs etwa mit 1948 Euro beteiligt, ebenso wie Unternehmer und Fast-FC-Vorstand Wilke Stroman. Zudem sind auf der Liste Rewe-Boss Lionel Souque und Ex-Vize-Präsident Carsten Wettich zu finden.

Top-Spender ist mit 2500 Euro allerdings FC-Ersatzkeeper Matthias Köbbing (28). Gegenüber dem "Express" verriet der 28-Jährige jedoch, dass er den Betrag in seiner Funktion als Kassenwart und damit im Namen der gesamten Mannschaft hinterlegt habe. 

Matthias Köbbing (28), Ersatzkeeper beim 1. FC Köln, ist aktuell mit 2500 Euro der Top-Spender. (Archivbild)
Matthias Köbbing (28), Ersatzkeeper beim 1. FC Köln, ist aktuell mit 2500 Euro der Top-Spender. (Archivbild)  © Marius Becker/dpa

Haben Schweißarbeiten den Brand in Kölner Werkstatt ausgelöst?

Das Feuer war am Samstagmorgen in einer Werkstatt ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchgasentwicklung löste die Feuerwehr zwischenzeitlich sogar die NINA-Warnapp aus. 

Die betroffenen Gebäude wurden bei dem Brand erheblich beschädigt und gelten laut Feuerwehr teilweise sogar als einsturzgefährdet. Eine Person wurde den Angaben entsprechend verletzt, ein Hund konnte unverletzt gerettet werden.

Die Ursache ist noch unklar, vermutet wird allerdings, dass Schweißarbeiten die Flammen ausgelöst haben könnten. Vorsatz wird derweil ausgeschlossen.

Titelfoto: Erftkreis News/Alexander Franz

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