OB Burmester mit klarer Ansage: Er duldet keine "Ballermannisierung" seiner Stadt

Von Jonas-Erik Schmidt

Köln - Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (63, SPD) will die Stadt vor einer zunehmenden "Ballermannisierung" bewahren.

Tosten Burmester (63, SPD) wurde im September 2025 zum Oberbürgermeister von Köln gewählt.  © Oliver Berg/dpa

"Es ist etwas Schönes, wenn Menschen nach Köln kommen, weil sie das Feiern hier schätzen", sagte der Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Stadt sei stolz auf ihre Geselligkeit.

"Dass wir das nicht in die Ballermannisierung laufen lassen dürfen, ist aber auch klar", sagte Burmester. "Es gibt kein Recht darauf, hier Dinge zu tun, die man in der eigenen Heimatstadt nicht tun dürfte."

Hintergrund sind vor allem Großereignisse wie Silvester oder auch der Karneval, zu denen zahlreiche Feiernde gezielt von außerhalb anreisten.

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Die Belastung für Einsatzkräfte sei in diesen Zeiten hoch, betonte der Oberbürgermeister. Ziel müsse es sein, Feiern zu ermöglichen, ohne dass Sicherheit, Sauberkeit und Rücksichtnahme verloren gingen.

Die Stadt setze deshalb auf klare Regeln und auch gezielte Kontrollaktionen. Entscheidend sei dabei nicht flächendeckende Überwachung, sondern eine höhere Akzeptanz der Regeln in der Bevölkerung.

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Der SPD-Politiker Burmester wurde im September 2025 zum Oberbürgermeister der Millionenstadt gewählt. Zuvor war er Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

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